Schottische Highlands mit dem Rad erkunden

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Bikepacking ist schon seit Jahren ein ganz heißer Trend, der häufig noch als Geheimtipp gilt. Mit dem Rad werden ferne Länder oder die nächste Stadt im Unland erkundet. Das ist zunächst nichts besonders und hört sich alltäglich an. Doch bei diesen Radreisen, steht der Drahtesel als Allround-Tool im Fokus.

Die Landschaft wird nicht über gut ausgebaute Fahrradwege erkundet, sondern es geht querfeld-ein. Übernachtet wird irgendwo in der Natur. Alles, was man für die Reise und zum Leben benötigt, hängt am Rad. Große und zugleich leichte Gepäcktaschen sorgen für ausreichen Platz, selbst auf längeren Reisen. Beim Bikepacking geht es um Freiheit. Den Genuss der Einsamkeit, in Verbindung mit dem Drang, die Welt und die einzelnen Regionen ganz neu zu entdecken. Zeit spielt keine Rolle und wird zu einer Beliebigkeit der eigenen Freiheit. Das Handy ist zwar mit dabei, aber nur, um im Notfall eine Verbindung zur Außenwelt zu haben. Bikepacking ist also keine ganz normale Fahrradfahrt, sondern der Ursprung der absoluten Freiheit.

Schottische Highlands – Bikepacking

Die Schottischen Highlands sind geradezu prädestiniert, um mit dem Rad entdeckt zu werden. Unwegsames Gelände, raue Winde und eine einmalig schöne Naturlandschaft, die unserem Freiheitsdrang ein völlig neues Bild verschafft. Gerade jetzt nach dem ganzen Corona Irrsinn, bei dem uns die Regierungen weltweit die Freiheit nahmen, scheint es so, als würde Bikepacking stärker denn je zum Trend werden.

Gerade die Landschaft ist sagenumwoben. Grüne Berge, Geschichten aus der alten Zeit, Elfen und eine atemberaubende Natur erwarten den Reisenden. Wenn die Kraft mal nachlässt, darf eine Strecke auch mit der Bahn zurückgelegt werden. Wer Abenteuer sucht, gleichzeitig aber sicher reisen möchte, der findet im schottischen Westen genau das richtige Areal. Besonders aufregend und dünn besiedelt sind das Gebiet der Argyll und die Inseln, die sich westlich von Glasgow befinden. Entlang den Kettenlinien und zwischen den Halbinseln lassen sich immer wieder glasklare Seen und menschenleere Gebiete finden. Das einzige Problem scheinen dabei nur die lästigen Mücken zu sein, die als Midges bezeichnet werden.

Das ist Bikepacking

Wenn die Frage kommt, was ist Bikepacking, gibt es viele Antworten und jeder hat recht. Es gibt bei dieser Art des Reisens keine festen Regeln. Eines haben aber alle Bikepacker gemeinsam: Die Suche nach Freiheit und Abenteuer. In den letzten Wochen und Monaten wurden uns viele Freiheiten und Rechte einfach genommen. Vielleicht und gerade deshalb ist Bikepacking dieses Jahr im Sommer ein ganz besonderer Trend. Abseits von Hotels, von Menschenmassen, von Nachrichtensendungen geht es hinaus in das ganz persönliche Abenteuer, das keine Grenzen kennt.

Wichtig ist nur die passende Ausrüstung, gerade dann, wenn es durch die Schottischen Highlands geht. Dazu gehört nicht nur regenfeste Kleidung, sondern auch ein Wasserfilter, ein Gaskocher und leichtes Food-Gepäck, das sich einfach in den Radtaschen verstauen lässt.

Das Besonders an den Schottischen Highlands

In kaum einer anderen Region ist das möglich. Beim Bikepacking wird zumeist in der freien Natur übernachtet. Häufig ist das aber verboten. Das Wildcampen kann sogar richtig teuer werden, nicht aber in den Schottischen Highlands, denn hier gilt das alte Gewohnheits- und Jedermannsrecht. Campen ist also frei erlaubt, aber die Mückenschutznetze sollten keinesfalls fehlen, sonst wird die Nacht zum absoluten Horror.

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