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Geschichte

Die Geschichte Schottlands war immer blutig. Von Anfang an mußten die Schotten um ihre Existenz kämpfen. Die ältesten Bewohner des Landes waren Kelten; von den Römern wurden sie Kaledonier (Caledonier) genannt. Sie unterwarfen sich nie den vom römischen Britannien her einfallenden Römern, so daß diese um umgekehrt den Einfall der Kaledonier in römisches Gebiet abzuwehren, befestigte Wälle ("Hadrianswall" von 122 n.Chr., und Grenzwall des Antonius Pius, um 142 n.Chr.) errichteten. Ursprünglich war es der keltische Volksstamm der Pikten, um 500 folgten die aus Irland einwandernden keltischen Scoten, die hier Königreiche gründeten. Mitte des 6. Jahrhunderts verbreitete der irische Mönch St. Columba (Columbanus) unter ihnen das Christentum. Nach der Vertreibung der Römer bildeten sich im Süden Schottlands zwei neue Königreiche: das der Briten ("Alclyde") und das der Angeln ("Bernicia").

Im 8. Jahrhundert unterwarf sich der Piktenkönig Nektan (Nectan) der katholischen Kirche von Rom. Nach dem Erlöschen dieses Königreiches einigte der Scotenkönig Kenneth Mac Alpin im Jahr 843 oder 844 beide Länder zu einem Reich, das als Königreich "Alban" in die Geschichte einging. Ihm wird 945 unter Malcolm I. das Königreich der Briten einverleibt. Das so vereinigte Reich heißt seit Anfang des 11. Jahrhunderts Scotia (Schottland).

Alte Sippen bildeten eigene, patriarchalische Stammesregierungen ("Clans") und bekriegten sowohl die Könige wie auch sich selber untereinander. Dänische Wikinger fielen im Land ein und verwüsteten es. Um das Jahr 1040 wurde der schottische König Duncan von seinem Feldherrn Macbeth ermordet, aber der älteste Sohn Duncans, Malcolm Canmore, tötete später Macbeth im Kampf. Unter Malcolm III. (Canmore), der am Hofe des englischen Königs Edward the Confessor gelebt hatte, zog englische Bildung in das Land ein.

 

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