Wirtschaft Großbritanniens

Britannien ist eines der führende Handels- und ein Finanzzentren in West Europa.
In den letzten 20 Jahren wurden viel öffentliche Einrichtungen privatisiert und gleichzeitig ein Anstieg der sozialen Hilfsprogrammen verzeichnet.
Intensive Landwirtschaft, hoch mechanisiert und effizient nach europäischen Standards, produziert 60 % der benötigten landwirtschaftlichen Produkte mit nur 2% der arbeitenden Bevölkerung.
Britannien besitzt große Kohle, Gas und Erdölvorkommen. 10 % des BIP (Bruttoinlandsprodukte. Englisch: GDP = Gross Domestic Product) wird durch Energieproduktion erwirtschaftet. Einer der höchsten Anteile bei den Industrienationen.
Dienste, insbesondere im Bereich Finanzen, Versicherungen und Dienstleistungen haben den größten Anteil am BIP, während der industrielle Anteil immer mehr an Bedeutung verliert.
Das BIP verringerte sich in den Jahren 2001 - 2003 während der weltweiten Rezession durch den hohe Pfundkurs und den großen Verlusten bei den Aktien vom "Neuen Markt". Dies wirkte sich auf die industrielle Produktion und den Export aus.
Das BIP erholte sich in 2004 und stieg auf 3,7 %, verringerte sich aber wieder im Jahr 2005 auf 1,7 %.
Trotz langsameren Wachstums ist die Wirtschaft eine der Stärksten in Europa. Inflation, Zinsen und Arbeitslosigkeit bleiben niedrig.
Die relative gute wirtschaftliche Lage kompliziert die Bemühungen der Blair Regierung, der Europäische Wirtschafts- und Währungsunion bezutreten. Kritiker verweisen darauf, das die Wirtschaft auch außerhalb der Europäische Wirtschafts- und Währungsunion gut läuft. Dazu kommt, dass nach öffentlichen Umfragen die meisten Briten gegen den Euro sind.
Inzwischen beschleunigt die Regierung die Verbesserung des Bildungs- und Schulwesens, des Verkehrswesens und des Gesundheitswesens auf Kosten von höheren Steuern und höherer Staatsverschuldung.
 
   
Landwirtschaftliche Erzeugnisse: Getreide, Ölsaaten, Kartoffeln, Gemüse, Vieh, Schafe, Geflügel, Fisch.  
   
Natürliche Bodenschätze: Kohle, Erdöl, Erdgas, Zinn, Eisenerz, Salz, Ton, Kreide, Blei, Gips, Quarz, Kalkstein.  
   
Industrieerzeugnisse: Werkzeugmaschinen, Ausrüstungen für Elektrizitätswerke, Ausrüstungen für Automationen, Ausrüstungen für Eisenbahnen, Schiffsbau, Flugzeugbau, Autos und Teile, Ausrüstungen für Elektronik und Komunikation, Metalle, Chemiekalien, Kohle, Erdöl, Papier und Papier Produkte, Lebensmittel - Verarbeitungsverfahren, Textilien, Kleidung und ander Produkte.  


Land Nutzung:

Ackerland: 25 %
Permanent Getreide: 0 %
Permanente Weiden: 46 %
Wald und Waldungen: 10 %
Andere: 19 %
Stand 1993

 

Bewässertes Land: 1.080 qkm (Stand 1993)
Naturkatastrophen: Keine Bekannt
Geografische Anmerkung: Liegt nur 35 km von Frankreich und ist mit einem Tunnel unter dem Englischen Kanal mit dem Kontinent verbunden. Durch eine sehr zerklüftete Küste ist kein Punkt im Landesinnern weiter als 125 km vom Meer entfernt.

 

Inhaltsverzeichnis